Hl. Josefmaria geistlicher Impuls für den Tag

Die Kirche und den Papst lieben

"Du mußt jeden Tag in deiner Loyalität gegenüber der Kirche, dem Papst, dem Apostolischen Stuhl wachsen. Sie ist Frucht einer wachsenden Liebe, deren Mittelpunkt Gott allein ist." (Die Spur des Sämanns, 353). Texte vom Hl. Josefmaria anläßlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Deutschland.

Unsere heilige Mutter, die Kirche, streut in wunderbar weitherziger Liebe den Samen des Evangeliums über die ganze Welt aus. Von Rom bis in die fernsten Winkel der Erde.

Im Feuer der Schmiede, 638

Opfere das Gebet, die Sühne, die Arbeit für dieses Anliegen auf: „Ut sint unum!“ auf daß alle Christen eines Willens, eines Herzens, eines Geistes sind und damit wir alle, eng verbunden mit dem Papst, zu Jesus gelangen durch Maria: „Omnes cum Petro ad Iesum per Mariam!“

Im Feuer der Schmiede, 647

Maria hört nicht auf, die Kirche zu festigen und zu einen. Es ist kaum möglich, die Gottesmutter wirklich zu verehren, ohne sich den übrigen Gliedern des mystischen Leibes enger verbunden zu fühlen, enger verbunden auch mit dem sichtbaren Haupt dieses Leibes, dem Papst. Deshalb wiederhole ich gern: omnes cum Petro ad Iesum per Mariam, alle mit Petrus zu Jesus durch Maria! Und indem wir uns als Glieder der Kirche wissen und uns als Brüder im Glauben fühlen, begreifen wir die Brüderlichkeit tiefer, die uns mit der ganzen Menschheit verbindet, denn die Kirche wurde durch Christus zu allen Menschen und zu allen Völkern gesandt.

Christus Begegnen, 139

Nach der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und unserer Mutter, der Jungfrau Maria, kommt für mich in der Hierarchie der Liebe gleich der Papst. Ich werde nie vergessen, daß es Pius XII. war, der das Opus Dei zu einem Zeitpunkt approbierte, als dieser geistliche Weg manchen noch als Häresie erschien. Ebensowenig kann ich vergessen, daß die ersten Worte der Zuneigung, die ich 1946 in Rom hörte, von dem damaligen Msgr. Montini kamen. Jedesmal, wenn ich Gelegenheit hatte, Johannes XXIII. zu besuchen, haben mich seine herzlichen, väterlichen Züge tief beeindruckt. Einmal sagte ich zu ihm: "In unserem Werk haben immer alle Menschen, Katholiken oder Nichtkatholiken, einen Platz gefunden, an dem sie sich wohlfühlen konnten: den Ökumenismus habe ich nicht erst von Eurer Heiligkeit gelernt..."

Der Heilige Vater lächelte, innerlich bewegt. Was soll ich Ihnen sagen ? Immer haben die Päpste – alle – Verständnis und Liebe für das Opus Dei gezeigt.

Gespräche mit Msgr. Escriva de Balaguer